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Integrierte Materialbeschaffung für Kliniken entlang der Supply Chain

Vollständige Unterstützung der Lieferkette durch innovative webbasierte Lösung.

Herausforderung

Der steigende Kostendruck im Gesundheitswesen, Sparvorgaben der Gesundheitsdirektionen und der Konzentrationsprozess der Industrie führen dazu, dass Spitäler neue Wege suchen, um ihre Leistungen noch kostengünstiger und effizienter zu erbringen.

Die GEBLOG wurde im Jahr 2006 als Dienstleistungs- und Einkaufsgemeinschaft gegründet. Sie hat den Zweck, mit einem breiten und professionellen Angebots- und Leistungsspektrum die Unabhängigkeit und Selbstverwaltung der angeschlossenen Spitäler und Institutionen des Gesundheitswesens nachhaltig zu stärken.

Bei den Anstrengungen, die Kosten zu senken, wurde unter anderem eine webbasierte Lösung zwecks Optimierung des Informations- und Materialflusses angegangen. Die Kliniken sollten Materiallieferungen bündeln, gemeinsam bestellen und ab dem eigenen Zentrallager beziehen können.

Lösung

Da die direkte Anbindung der verschiedenen Systeme der Materialwirtschaft (MAWI) an die zentrale Logistik initial bei den MAWI-Lieferanten zu hohe Kosten ausgelöst und zu lange gedauert hätte, wurde eine Lösung konzipiert, die pragmatisch und schnell mit bedeutend weniger Anpassungen seitens der MAWI-Systeme auskam und ein Höchstmass an Komfort für die bestellenden Abteilungen der Spitäler und den zentralen Logistiker ermöglichte.

Das 2008 realisierte und eingeführte webbasierte System OP4 bot allen Abteilungen der angeschlossenen drei Spitäler (Uniklinik Balgrist, Uster und Wetzikon) die Möglichkeit, ihren Materialbedarf pro Abteilung direkt zu erfassen und die Bestellung dem Zentrallager elektronisch zu übermitteln. Die Bezüge wurden automatisch im Logistiksystem verarbeitet, und die Lieferung erfolgte tags darauf in die Abteilung im Spital. Die bezogenen Mengen wurden periodisch mit dem spitaleigenen MAWI-System abgeglichen.

Bestellungen bei Lieferanten wurden durch OP4 automatisch und spitalübergreifend konsolidiert und via einen Intermediär (Medical Columbus) elektronisch bestellt. Das bestellte Material wurde von den verschiedenen Lieferanten ans Zentrallager geliefert. Die Wareneingänge standen den Abteilungen via OP4 zur Verfügung.

OP4 war bis zu seiner Einstellung rund acht Jahre im produktiven Einsatz und wurde im Jahr 2015 durch die zwischenzeitlich umgesetzten direkten MAWI-Anbindungen ans Logistiksystem abgelöst.

Unser Beitrag
  1. Konzeption und Entwicklung der webbasierten Lösung
  2. Bündelung der Materialbestellung
  3. Versorgung gemäss Kanban
  4. Flexible Anbindung an das MAWI-System sowie an das Logistiksystem mittels EDI (XML)
  5. Produktiver Betrieb der operativen Lösung
  6. Second- und Third-Level-Support
     
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